Netzwerkkonfiguration für den NTP Server
VLAN, DHCP, Firewall — vier Checks, die einen First-Time-Right-Betrieb garantieren.
VLAN-Wahl
- Management-VLAN: der NTP Server muss für WinDiscovery erreichbar sein (UDP 3030 + 5353)
- NTP VLAN für Uhren: ein separates VLAN für Uhren-Traffic verkleinert die Broadcast-Domain
- Trunk zum Core-Switch: für Multi-VLAN-Deployments
IP-Konfiguration
- Statische IP empfohlen für den NTP Server selbst (nicht via DHCP)
- DHCP Option 42 in der Client-DHCP-Konfiguration sorgt dafür, dass Clients die NTP Server-IP automatisch erhalten
- IPv4 und IPv6 Dual-Stack werden von der NTP100-Serie unterstützt
Firewall-Regeln
Minimum-Ports geöffnet VON Clients ZU NTP Server:
- UDP 123: NTP Protokoll
- UDP 67/68: DHCP-Relay (bei DHCP-Clients)
- TCP 22 oder 443: SSH oder HTTPS-Administration
- UDP 161/162: SNMP (bei Monitoring)
- UDP 3030, 5353: WinDiscovery + mDNS
DNS
- A-Record für `ntp.ihrfirma.lan` → IP des NTP Servers (vereinfacht die Client-Konfiguration)
- Bei Dual-NTP Servern: Pool-Style DNS (Round-Robin) für automatisches Failover
WinDiscovery-Test
Nach der ersten Installation: starten Sie WinDiscovery auf einem Windows-Laptop im Management-VLAN. Der NTP Server muss innerhalb von 5 Sekunden erscheinen. Erscheint er nicht, prüfen Sie:
- Uhr eingeschaltet?
- Im selben VLAN wie der Laptop?
- Blockiert die Firewall mDNS?
Lieferung durch Daylight
Wir können den WinDiscovery-Test aus der Ferne durchführen, sofern Sie eine TeamViewer/AnyDesk-Sitzung einrichten. Das spart viele Anfahrten.
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